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Elektromobilität

Neben Carsharing bietet auch das Thema Elektromobilität ein großes Forschungsfeld. Aus diesem Grund existiert eine Erweiterung für Elektrofahrzeuge in mobiTopp.

In dieser Ausführungsvariante werden neben konventionellen Fahrzeugen auch batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und hybridelektrische Fahrzeuge (EREV) modelliert. Um die unterschiedlichen Varianten von Elektroautos abzubilden sind drei verschiedene Segmente von Fahrzeugen wählbar. Diese unterscheiden sich in der Reichweite und der Batteriegrößen. Bei den hybridelektrischen Fahrzeugen findet zusätzlich eine Differenzierung hinsichtlich des Antriebsmodus statt. Je nach Wegelänge fahren diese, wie in der Realität, im rein elektrischen, hybriden oder reduzierten Modus. Dadurch ist es möglich wirklichkeitsnahe Aussagen zu Akkuzuständen und Ladevorgängen zu machen. E-Fahrzeugbesitzer werden mit Hilfe eines eigenen Elektrofahrzeugbesitz-Modells ermittelt. Dieses garantiert, dass im Modell vorwiegend Agenten mit einem hohen Interesse an der E-Technologie und einer entsprechenden Eignung für Elektrofahrzeug ein solches besitzen. Auch die Reichweitenbeschränkung der BEV wird in mobiTopp modelliert. Diese beeinflusst die Zielwahl und die Verkehrsmittelwahl der Nutzer. Nutzerorientierte weiche Faktoren, wie z.B. die Angst vor einem vollständigen Entleeren der Batterie oder unvorhersehbare Umleitungen sind ebenfalls berücksichtigt. Die genannten Aspekte werden im Ziel- und Verkehrsmittelwahl-Modelle der mobiTopp-Erweiterung Elektromobilität berücksichtigt. Das Laden der Elektrofahrzeuge ist in mobiTopp zellenfein Modelliert. Je nach Szenario sind Ladevorgänge am Wohnort und am Arbeitsplatz mit 3,7 kW Ladeleistung möglich. Die Ladevorgänge folgen bisher der Trivialladung. Vorbereitenden Untersuchungen zur Implementierung weitere Ladestrategien sind jedoch im Gange.